Energieeffizienz für Wohn- und Nichtwohngebäude

Wir begleiten Eigentümer, Bauherren und Unternehmen bei energetischer Sanierung, Neubau und Umbau – von der ersten Einschätzung über Nachweise bis zur Förderberatung

  • Energieberatung & Sanierungsfahrplan
  • Fördermittelberatung für BAFA & KfW
  • Nachweise für Wohn- und Nichtwohngebäude

Alles auf einen Blick

Leistungen in Energieeffizienz

Energieberatung für Wohngebäude

Energieberatung für Nichtwohngebäude

Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP)

Lebenszyklusanalyse (LCA) für Wohn- und Nichtwohngebäude

Fachplanung, Baubegleitung und Qualitätssicherung

Verbrauchs- & Beadarfsenergieausweise

Heizlastberechnung nach DIN 12831 & Hydraulischer Abgleich

Berechnung von Wärmebrücken

Ihr Partner für energetisches Bauen und Sanieren

Ob Sanierung, Umbau oder Neubau: Wir prüfen den energetischen Zustand Ihres Gebäudes, zeigen Einsparpotenziale auf und unterstützen Sie bei den notwendigen Nachweisen und Fördermöglichkeiten

  • verständliche Beratung ohne Fachchinesisch
  • individuelle Lösungen für Ihr Gebäude
  • Unterstützung bei Fördermitteln und Nachweisen
  • Begleitung vom Erstgespräch bis zur Umsetzung

Warum Energieberatung mit Adler?

Ganzheitlicher Blick aufs Gebäude

Förderung von Anfang an mitgedacht

Klare Nachweise für Planung und Umsetzung

Persönliche Betreuung

So läuft die Energieberatung ab

Anfrage & Erstgespräch

Wir klären Gebäudeart, Ziel und vorhandene Unterlagen

Analyse & Einschätzung

Wir prüfen energetischen Zustand, Verbrauch, Bauteile und technische Anlagen.

Beratung & Konzept

Auf Basis der Analyse erhalten Sie klare Empfehlungen, sinnvolle Maßnahmen

Planung & Begleitung

strukturiert und mit dem Blick auf sinnvolle Lösungen

Energieeffizienz braucht Planung, nicht Bauchgefühl

Wir helfen Ihnen dabei, energetische Maßnahmen fachlich sauber zu planen und wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen.

Häufig gestellte Fragen

Wann ist eine energetische Optimierung sinnvoll?

Eine Optimierung ist sinnvoll bei Neubauten, Sanierungen oder wenn bestehende Gebäude einen hohen Energieverbrauch aufweisen.

Was umfasst Energieeffizienz im Gebäude?

Sie umfasst die Reduzierung des Energiebedarfs durch optimierte Planung, Dämmung, Technik und Nutzung.

Unterscheiden sich Wohn- und Nichtwohngebäude?

Ja, beide haben unterschiedliche Anforderungen, insbesondere bei Nutzung, Technik und gesetzlichen Vorgaben.

Unterstützen Sie auch Bestandsgebäude?

Ja, wir entwickeln Lösungen zur energetischen Optimierung bestehender Gebäude.

Müssen die Maßnahmen aus dem individuellen Sanierungsfahrplan umgesetzt werden?

Nein. Die Maßnahmen, die im individuellen Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, aufgeführt sind, sind nicht bindend. Der Sanierungsfahrplan zeigt Ihnen lediglich sinnvolle Möglichkeiten auf, wie Ihr Gebäude Schritt für Schritt energetisch verbessert werden kann.

Sie entscheiden selbst, ob, wann und in welchem Umfang einzelne Maßnahmen umgesetzt werden.

Ein Vorteil entsteht jedoch, wenn Sie empfohlene Maßnahmen aus dem iSFP tatsächlich durchführen: In vielen Fällen können dadurch höhere Förderungen genutzt werden. Dazu zählt unter anderem ein zusätzlicher Förderbonus von 5 % sowie eine Erhöhung der förderfähigen Kosten bei bestimmten Sanierungsmaßnahmen.

Der iSFP gibt Ihnen also Orientierung und kann finanzielle Vorteile bringen, verpflichtet Sie aber zu keiner Umsetzung.

Was versteht man unter einer Einzelmaßnahme?

Eine Einzelmaßnahme ist eine einzelne energetische Verbesserung am Gebäude. Sie wird unabhängig von einer vollständigen Sanierung geplant und umgesetzt.

Typische Beispiele sind der Austausch alter Fenster, die Dämmung von Dach, Fassade oder Kellerdecke, die Erneuerung der Heizungsanlage oder die Optimierung einer bestehenden Heizung.

Zu den häufigsten Einzelmaßnahmen gehören:

Dämmmaßnahmen an der Gebäudehülle
zum Beispiel an Dach, Außenwand, Kellerdecke oder oberster Geschossdecke

Austausch von Fenstern und Außentüren
zur Verbesserung des Wärmeschutzes und zur Reduzierung von Energieverlusten

Erneuerung der Heiztechnik
zum Beispiel durch moderne und effiziente Heizsysteme

Optimierung bestehender Heizungsanlagen
zum Beispiel durch einen hydraulischen Abgleich oder den Austausch einzelner Komponenten

Damit eine Einzelmaßnahme gefördert werden kann, müssen bestimmte technische Mindestanforderungen eingehalten werden. Dazu gehören unter anderem vorgegebene energetische Kennwerte für Bauteile und Anlagen.

Einzelmaßnahmen können über die Bundesförderung für effiziente Gebäude gefördert werden. Wenn die Maßnahme Bestandteil eines individuellen Sanierungsfahrplans ist, kann zusätzlich ein iSFP Bonus möglich sein.

Kann ich Förderungen nachträglich beantragen?

In der Regel nein. Förderanträge für BAFA oder KfW müssen grundsätzlich vor Beginn der Maßnahme gestellt werden. Ein zu früher Auftrag oder Baubeginn kann dazu führen, dass die Förderung nicht mehr möglich ist. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie weist darauf hin, dass der Vorhabenbeginn vor Antragstellung förderschädlich ist.

Wichtig ist daher die richtige Reihenfolge:

  1. Maßnahme planen und Angebot einholen
  2. Förderantrag stellen
  3. Eingangsbestätigung oder Förderzusage abwarten
  4. Erst danach verbindlich beauftragen oder mit der Maßnahme beginnen

Bei der KfW Heizungsförderung gilt ebenfalls: Der Zuschuss wird vor Vorhabenbeginn im Kundenportal „Meine KfW“ beantragt.

Eine Ausnahme kann es nur geben, wenn ein Vertrag korrekt mit einer aufschiebenden oder auflösenden Bedingung zur Förderzusage geschlossen wurde. Das sollte vorab sauber geprüft werden.

Alternative: Steuerliche Förderung

Wenn keine BAFA oder KfW Förderung genutzt wurde, kann unter bestimmten Voraussetzungen eine steuerliche Förderung für energetische Sanierungsmaßnahmen möglich sein. Nach § 35c EStG können insgesamt 20 Prozent der begünstigten Aufwendungen, maximal 40.000 Euro pro Objekt, über drei Jahre von der Einkommensteuer abgezogen werden.

Ob diese Möglichkeit im Einzelfall passt, sollte mit einem Steuerberater geklärt werden.

Was ist eine Lebenszyklusanalyse (LCA)?

Eine Lebenszyklusanalyse, kurz LCA, bewertet die Umweltauswirkungen eines Gebäudes über seinen gesamten Lebensweg.

Dabei wird nicht nur die Nutzung des Gebäudes betrachtet, sondern auch alles, was davor und danach passiert: von der Gewinnung der Rohstoffe über die Herstellung der Baustoffe, den Bau und Betrieb bis hin zu Instandhaltung, Rückbau und Recycling.

Eine LCA zeigt unter anderem, wie viel CO₂ ein Gebäude verursacht, wie viel Energie und Ressourcen benötigt werden und welche Umweltwirkungen durch Materialien und Bauweise entstehen.

Besonders im nachhaltigen Bauen wird diese Betrachtung immer wichtiger. Sie hilft dabei, Baustoffe, Konstruktionen und Sanierungskonzepte bewusster auszuwählen und die Umweltbelastung eines Gebäudes langfristig zu reduzieren.

Für bestimmte Förderprogramme und Gebäudestandards kann eine Lebenszyklusanalyse ebenfalls relevant sein, zum Beispiel beim Nachweis besonders klimafreundlicher Gebäude.